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<title>Rubikon-Rede</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Rubikon-Rede</span></h1>
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<p>Als <b>Rubikon-Rede</b>, <a href="Englische_Sprache" title="Englische Sprache">englisch</a> <i>Rubicon speech</i> beziehungsweise <a href="Afrikaans" title="Afrikaans">afrikaans</a> <i>Rubicon-toespraak</i>, wird die politische <a href="Rede" title="Rede">Rede</a> bezeichnet, die der damalige <a href="S%C3%BCdafrika" title="Südafrika">südafrikanische</a> Präsident <a href="Pieter_Willem_Botha" title="Pieter Willem Botha">Pieter Willem Botha</a> am 15. August 1985 im Rathaus von <a href="Durban" title="Durban">Durban</a> während einer Versammlung der <a href="Nationale_Partei_(S%C3%BCdafrika)" class="mw-redirect" title="Nationale Partei (Südafrika)">Nationalen Partei</a> der Provinz <a href="Natal_(Provinz)" class="mw-redirect" title="Natal (Provinz)">Natal</a> hielt. Themen waren vor allem die durch die als <a href="Apartheid" title="Apartheid">Apartheid</a> bezeichnete <a href="Rassentrennung" title="Rassentrennung">Rassentrennung</a> in Südafrika entstandenen wirtschaftlichen und sozialen Probleme sowie Bothas Vorstellungen zu deren Lösung.
</p><p>Die Benennung der Ansprache geht zurück auf eine Aussage an ihrem Ende: „Ich glaube, dass wir heute den Rubikon überschreiten. Es kann keine Umkehr geben.“ Dabei handelte es sich um eine <a href="Metapher" title="Metapher">Metapher</a>, die auf die Überquerung des Flusses <a href="Rubikon" title="Rubikon">Rubikon</a> durch <a href="Gaius_Iulius_Caesar" title="Gaius Iulius Caesar">Gaius Iulius Caesar</a> mit seinen Truppen im Jahr 49 v. Chr. Bezug nimmt und das Übertreten einer bedeutsamen Grenze beschreibt, hinter der es kein Zurück mehr gibt. Im Gegensatz zur Bedeutung dieser Metapher kündigte Botha jedoch in der Rede, die weltweit <a href="Live%C3%BCbertragung" title="Liveübertragung">live übertragen</a> wurde, keine substantiellen gesellschaftlichen <a href="Reform" title="Reform">Reformen</a> an und erfüllte damit die im Vorfeld entstandenen innen- und außenpolitischen Erwartungen nicht.
</p><p>In der Folge kam es in Südafrika zu Turbulenzen am Finanz- und Aktienmarkt sowie einer weiteren Verschlechterung der sozioökonomischen Verhältnisse. Aus diesem Grund gilt die Ansprache als einer der größten Fehlschläge in Bothas politischer Laufbahn und als prägendes Ereignis für die Entwicklung des Landes in der Endphase der Apartheid-Ära. Die Rubikon-Metapher wurde im Kontext der politischen <a href="Geschichte_S%C3%BCdafrikas" title="Geschichte Südafrikas">Geschichte Südafrikas</a> zu einem Synonym für den individuellen und kollektiven Umgang mit dem Apartheidsystem.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Die_Rede">Die Rede</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Vorgeschichte_und_Kontext">Vorgeschichte und Kontext</h3></div>
<p>Die Ankündigung von Bothas Rede traf im Vorfeld sowohl in Südafrika als auch im Ausland auf großes Interesse, da in deren Rahmen mit der Bekanntgabe grundlegender Reformen zur Lösung der sozialen und wirtschaftlichen Probleme des Landes gerechnet wurde, die infolge der Apartheid entstanden waren. Hierzu zählten seit dem Amtsantritt Bothas und verstärkt seit dem Beginn der 1980er Jahre eine Intensivierung des bewaffneten Widerstandes des <a href="African_National_Congress" title="African National Congress">African National Congress</a> (ANC) in Form von <a href="Attentat" title="Attentat">Anschlägen</a> vor allem auf die <a href="Infrastruktur" title="Infrastruktur">Infrastruktur</a> und auf staatliche Einrichtungen, ein Anstieg an gewalttätigen Unruhen in den <a href="Township_(S%C3%BCdafrika)" class="mw-redirect" title="Township (Südafrika)">Townships</a> und an <a href="Streik" title="Streik">Streiks</a> sowie ein zunehmend repressives <a href="Polizei" title="Polizei">polizeiliches</a> und <a href="Milit%C3%A4r" title="Militär">militärisches</a> Vorgehen gegen Apartheidgegner. Darüber hinaus war es zu einer Verschärfung des internationalen Drucks gekommen, der zu einer verstärkten diplomatischen Isolation des Landes sowie Sanktionen im <a href="Wirtschaftssanktion" class="mw-redirect" title="Wirtschaftssanktion">wirtschaftlichen</a>, kulturellen und sportlichen Bereich geführt hatte. Die Erwartungen, dass Botha in seiner Rede Vorschläge für Reformen zur Lösung dieser Probleme präsentieren würde, beruhten auf vorherigen Aussagen des damaligen Außenministers <a href="Roelof_Frederik_Botha" class="mw-redirect" title="Roelof Frederik Botha">Roelof Frederik Botha</a> in diplomatischen Kreisen<sup id="cite_ref-Giliomee2008-S2_1-0" class="reference"><a href="#cite_note-Giliomee2008-S2-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und auf Spekulationen in den Medien aufgrund von vorab an die Presse gelangten Auszügen aus dem Manuskript.<sup id="cite_ref-MGO2006_2-0" class="reference"><a href="#cite_note-MGO2006-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Inhalt_und_Aussagen">Inhalt und Aussagen</h3></div>
<p>Die rund einstündige Ansprache, die Botha am Abend des 15. August 1985 im Rathaus von Durban vor rund 1800 Mitgliedern der <a href="Nationale_Partei_(S%C3%BCdafrika)" class="mw-redirect" title="Nationale Partei (Südafrika)">Nationalen Partei</a> der Provinz Natal hielt,<sup id="cite_ref-NYT160885_3-0" class="reference"><a href="#cite_note-NYT160885-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> wurde von 33 ausländischen Rundfunkstationen <a href="Live%C3%BCbertragung" title="Liveübertragung">live übertragen</a> und weltweit von rund 200 bis 300 Millionen Menschen verfolgt.<sup id="cite_ref-Giliomee2008-S35_4-0" class="reference"><a href="#cite_note-Giliomee2008-S35-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-LBJAS2002_5-0" class="reference"><a href="#cite_note-LBJAS2002-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Neben den Parteimitgliedern waren auch Vertreter ausländischer <a href="Botschaft_(Diplomatie)" title="Botschaft (Diplomatie)">Botschaften</a> vor Ort anwesend. Trotz der von ihm am Ende verwendeten Rubikon-Metapher verweigerte sich Botha in der Rede nahezu allen Forderungen nach substantiellen Veränderungen. Vielmehr beschränkte er sich auf die Zusammenfassung bisheriger Maßnahmen seiner Regierung sowie auf die unbestimmte Ankündigung von Empfehlungen, für deren Umsetzung er sich die Entscheidungsgewalt vorbehielt. Zu den weitreichendsten unter seinen Vorschlägen zählten die Möglichkeit einer einheitlichen südafrikanischen <a href="Staatsb%C3%BCrgerschaft" title="Staatsbürgerschaft">Staatsbürgerschaft</a> und des Verbleibs der <a href="Homeland_(Apartheid)" title="Homeland (Apartheid)">Homelands</a> als Teil Südafrikas sowie die Rücknahme der umstrittenen <a href="Passgesetze" title="Passgesetze">Passgesetze</a>. Gleichwohl bezeichnete er seine Ausführungen als „Manifest für die Zukunft unseres Landes“ und ging von tiefgreifenden Konsequenzen bei der Umsetzung seiner Vorstellungen aus.
</p><p>Demgegenüber wiederholte er seine zuvor bereits im Parlament verkündete Forderung an <a href="Nelson_Mandela" title="Nelson Mandela">Nelson Mandela</a> und den ANC nach einer Aufgabe des bewaffneten Kampfes zur Durchsetzung politischer Ziele als Vorbedingung für Mandelas Freilassung. Darüber hinaus lehnte er die Durchführung von <a href="Allgemeines_Wahlrecht" title="Allgemeines Wahlrecht">allgemeinen und freien Wahlen</a> mit Beteiligung aller Einwohner Südafrikas ab, auch machte er keine Zusagen bezüglich der vielfach geforderten Wiederzulassung des ANC. An alle von ihm als Feinde seiner Regierung und des Landes wahrgenommenen Personen und Organisationen, zu denen er unter anderem die Medien, <a href="Revolution" title="Revolution">revolutionäre Bewegungen</a> in <a href="Afrika" title="Afrika">Afrika</a>, eine <a href="Kommunismus" title="Kommunismus">kommunistische</a> Verschwörung im Land sowie die ausländische Einmischung in innere Angelegenheiten zählte,<sup id="cite_ref-MGO2006_2-1" class="reference"><a href="#cite_note-MGO2006-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> richtete er mit erhobenem Zeigefinger die Worte „Ihnen sage ich: In eurem eigenen Interesse, treibt uns nicht zu weit!“.<sup id="cite_ref-Manuskript-S17_6-0" class="reference"><a href="#cite_note-Manuskript-S17-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Mit Bezug auf den Druck aus dem Ausland erklärte er, dass die Lösung von Südafrikas Problemen durch Südafrikaner und nicht durch Ausländer erfolgen würde, und betonte: „Wir haben niemals Forderungen von außen nachgegeben und werden es auch jetzt nicht tun“.<sup id="cite_ref-Manuskript-S19_7-0" class="reference"><a href="#cite_note-Manuskript-S19-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ein zentrales Argument von Botha war die Aussage, dass die Sichtweise, Südafrika würde aus einer weißen Minderheit und einer schwarzen Mehrheit bestehen, „antiquiert, simplifizierend und rassistisch“ sei. Er bezeichnete das Land vielmehr als „multikulturelle Gesellschaft“, als „ein Land von Minderheiten – von weißen Minderheiten und schwarzen Minderheiten“, und betonte die Notwendigkeit des Schutzes von Minderheiten, mit der er sowohl seine Ablehnung von allgemeinen Wahlen als auch die Schaffung der Homelands begründete.
</p><p>Die abschließende Aussage über die Überschreitung des Rubikon<sup id="cite_ref-Manuskript-S20_8-0" class="reference"><a href="#cite_note-Manuskript-S20-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> entstammte einem Entwurf, an dem neben Außenminister Roelof Frederik Botha auch Justizminister <a href="Hendrik_Jacobus_Coetsee" title="Hendrik Jacobus Coetsee">Hendrik Jacobus Coetsee</a> und der Minister für Verfassungsangelegenheiten <a href="Jan_Christiaan_Heunis" class="mw-redirect" title="Jan Christiaan Heunis">Jan Christiaan Heunis</a> mitgearbeitet hatten.<sup id="cite_ref-Waldmeir1998-S55_9-0" class="reference"><a href="#cite_note-Waldmeir1998-S55-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Diese Vorlage hatte allerdings auch einige zu dieser Metapher passende konkrete Ankündigungen schrittweiser Veränderungen wie die Wiederherstellung der <a href="B%C3%BCrgerrecht" title="Bürgerrecht">Bürgerrechte</a> der afrikanischen Bevölkerungsmehrheit, Verhandlungen mit deren Führern einschließlich des ANC und ihre Beteiligung an der Regierung sowie die Abschaffung jedweder <a href="Diskriminierung" title="Diskriminierung">Diskriminierung</a> enthalten. Pieter Willem Botha übernahm jedoch diese Vorschläge nicht, sondern ließ den Entwurf in weiten Teilen von einem engen Mitarbeiter umschreiben. Diese Darstellung wurde allerdings von Botha später bestritten,<sup id="cite_ref-Waldmeir1998-S54_10-0" class="reference"><a href="#cite_note-Waldmeir1998-S54-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> der vielmehr seinem Außenminister vorwarf, die internationalen Erwartungen an die Rede bewusst gesteigert zu haben, um ihn in Verlegenheit zu bringen.<sup id="cite_ref-Giliomee2008-S32_11-0" class="reference"><a href="#cite_note-Giliomee2008-S32-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Aufzeichnungen über die Kabinettssitzungen in den Tagen vor dem 15. August 1985 sind wie einige andere Dokumente aus Bothas Regierungszeit in den entsprechenden Archiven nicht auffindbar.<sup id="cite_ref-Terreblanche2006_12-0" class="reference"><a href="#cite_note-Terreblanche2006-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Auswirkungen">Auswirkungen</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Sozioökonomische_und_politische_Folgen"><span id="Sozio.C3.B6konomische_und_politische_Folgen"></span>Sozioökonomische und politische Folgen</h3></div>
<p>Die Rede, welche ursprünglich die zunehmende Kritik aus den Regierungen und der Bevölkerung der <a href="Westliche_Welt" title="Westliche Welt">westlichen Welt</a> an der Apartheid-Politik der südafrikanischen Regierung eindämmen sollte, hatte weitreichende Folgen für die weitere Entwicklung des Landes. Da es Botha mit seinen Ausführungen nicht gelang, die innen- und außenpolitisch in ihn gesetzten Erwartungen zu erfüllen, verschlechterten sich sowohl die diplomatischen Beziehungen Südafrikas zu anderen Ländern als auch die wirtschaftliche und soziale Situation im Inland erheblich.<sup id="cite_ref-Giliomee2008-S2_1-1" class="reference"><a href="#cite_note-Giliomee2008-S2-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der Wert der Landeswährung gegenüber dem <a href="US-Dollar" title="US-Dollar">US-Dollar</a> und anderen Währungen, der sich nach einer seit dem Anfang der 1980er Jahre stattfindenden kontinuierlichen Abwertung ab dem Jahresbeginn 1985 stabilisiert hatte, stürzte infolge der Rede ab. Bereits einen Tag später verlor der <a href="S%C3%BCdafrikanischer_Rand" title="Südafrikanischer Rand">südafrikanische Rand</a> auf den internationalen <a href="Finanzmarkt" title="Finanzmarkt">Finanzmärkten</a> 20 Prozent seines Wertes,<sup id="cite_ref-TWQ1986_14-0" class="reference"><a href="#cite_note-TWQ1986-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> zwölf Tage nach der Rede hatte er die Hälfte seines Wertes verloren und gegenüber dem US-Dollar einen neuen Rekordtiefstand erreicht.<sup id="cite_ref-Rubin1998_15-0" class="reference"><a href="#cite_note-Rubin1998-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Darüber hinaus kam es zu einer massiven <a href="Kapitalflucht" title="Kapitalflucht">Kapitalflucht</a> sowie dem Ausbleiben von <a href="Direktinvestition" class="mw-redirect" title="Direktinvestition">Auslandsinvestitionen</a> und <a href="Kredit" title="Kredit">Krediten</a> ausländischer <a href="Bank" title="Bank">Banken</a>,<sup id="cite_ref-Giliomee2008-S38_16-0" class="reference"><a href="#cite_note-Giliomee2008-S38-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> allein im August 1985 flossen 400 Millionen US-Dollar ausländischen Kapitals aus Südafrika ab.<sup id="cite_ref-LBJAS2002_5-1" class="reference"><a href="#cite_note-LBJAS2002-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ein Großteil der Privatkundenkredite mit kurzer Laufzeit lief im August aus und wurde nach der Rede nicht erneuert.<sup id="cite_ref-TWQ1986_14-1" class="reference"><a href="#cite_note-TWQ1986-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> So gab die <a href="Chase_Manhattan_Bank" title="Chase Manhattan Bank">Chase Manhattan Bank</a>, zur damaligen Zeit eines der wichtigsten Geldinstitute für solche Kredite auf dem südafrikanischen Finanzmarkt, nach der Rede bekannt, keine Kredite mehr an südafrikanische Kunden zu vergeben. Dies galt als Ausdruck eines völligen Vertrauensverlusts der Bank in die Wirtschaft des Landes.<sup id="cite_ref-LBJAS2002_5-2" class="reference"><a href="#cite_note-LBJAS2002-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Weitere Banken wie die <a href="Bankers_Trust" title="Bankers Trust">Bankers Trust</a> und die <a href="Bank_of_America" title="Bank of America">Bank of America</a> folgten diesem Schritt. Gerhard de Kock, der Chef der <a href="South_African_Reserve_Bank" title="South African Reserve Bank">südafrikanischen Notenbank</a>, bezifferte den durch die Rede entstandenen Schaden für das Land sarkastisch in mehreren Millionen Rand pro Wort.<sup id="cite_ref-Giliomee2008-S38_16-1" class="reference"><a href="#cite_note-Giliomee2008-S38-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In der Folge setzte Südafrika am 2. September etwa die Hälfte seiner internationalen Zahlungsverpflichtungen bis zum 30. Dezember 1985 einseitig aus.<sup id="cite_ref-Rubin1998_15-1" class="reference"><a href="#cite_note-Rubin1998-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dieses Moratorium, das einem <a href="Staatsbankrott" title="Staatsbankrott">Staatsbankrott</a> nahekam, hatte langanhaltende und schwerwiegende Folgen für den Zugang des Landes zu den internationalen Finanzmärkten in den folgenden Jahren. Darüber hinaus wurde Anfang September mit dem sogenannten <a href="Financial_Rand" title="Financial Rand">Financial Rand</a> erneut ein zweigeteiltes <a href="Wechselkurssystem" title="Wechselkurssystem">Wechselkurssystem</a> für die Landeswährung eingeführt, aus dem Beschränkungen bei der Ausfuhr von ausländischem Kapital und beim Währungsumtausch durch die Einwohner des Landes resultierten.<sup id="cite_ref-JRVP2008_17-0" class="reference"><a href="#cite_note-JRVP2008-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> An der <a href="Johannesburger_B%C3%B6rse" title="Johannesburger Börse">Johannesburger Börse</a> kam es vom 27. August bis zum 2. September 1985, erstmals seit der landesweiten Krise nach dem <a href="Sharpeville-Massaker" class="mw-redirect" title="Sharpeville-Massaker">Sharpeville-Massaker</a> von 1960, zu einer Unterbrechung des <a href="B%C3%B6rse" title="Börse">Aktienhandels</a>.<sup id="cite_ref-TWQ1986_14-2" class="reference"><a href="#cite_note-TWQ1986-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-JB1990_18-0" class="reference"><a href="#cite_note-JB1990-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der südafrikanische Rand erreichte erst rund 18 Monate nach seinem Absturz wieder seinen Wert aus der Zeit vor der Ansprache, der Wertverlust durch Bothas Rede wurde als Vergleichsmaßstab für ähnliche Kursentwicklungen in der Post-Apartheid-Ära herangezogen.<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Im Jahr nach der Ansprache erklärte die Regierung des Landes aufgrund zunehmender innerer Spannungen und Proteste den <a href="Ausnahmezustand" title="Ausnahmezustand">Ausnahmezustand</a>. Am 31. Januar 1986 hielt Botha bei der Eröffnung des südafrikanischen Parlaments eine weitere Rede über seine Reformvorstellungen, die gelegentlich als zweite Rubikon-Rede beziehungsweise „Rubikon II“ bezeichnet wird, jedoch keine mit seiner Rede vom August 1985 vergleichbaren Auswirkungen hervorrief. In dieser Ansprache schlug er die Einbeziehung der schwarzen Bevölkerungsmehrheit in eine gesetzgebende Nationalversammlung (<i>National Statutory Council</i>) vor und kündigte erneut die Aufhebung der Passgesetze an.<sup id="cite_ref-Orkin1989-S276_20-0" class="reference"><a href="#cite_note-Orkin1989-S276-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Darüber hinaus bot er die Freilassung von Nelson Mandela unter der Bedingung an, dass im Gegenzug die <a href="Sowjetunion" title="Sowjetunion">Sowjetunion</a> den verbannten russischen Physiker und Dissidenten <a href="Andrei_Dmitrijewitsch_Sacharow" title="Andrei Dmitrijewitsch Sacharow">Andrei Dmitrijewitsch Sacharow</a> und <a href="Angola" title="Angola">Angola</a> einen gefangenen südafrikanischen Soldaten freilassen sollten. Während die Passgesetze im Juli 1986 tatsächlich abgeschafft wurden,<sup id="cite_ref-HistoryPassLaws_21-0" class="reference"><a href="#cite_note-HistoryPassLaws-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> hielt Botha seine Zusage in Bezug auf Mandela nicht ein, obwohl die Verbannung von Sacharow im Dezember 1986 aufgehoben wurde und auch Angola seine Forderung erfüllte.<sup id="cite_ref-Orkin1989-S276_20-1" class="reference"><a href="#cite_note-Orkin1989-S276-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Auf den Tag genau ein Jahr nach der ersten Rubikon-Rede stimmte der <a href="Senat_der_Vereinigten_Staaten" title="Senat der Vereinigten Staaten">Senat der Vereinigten Staaten</a> dem <i>Comprehensive Anti-Apartheid Act</i> zu, der zuvor bereits vom <a href="Repr%C3%A4sentantenhaus_der_Vereinigten_Staaten" title="Repräsentantenhaus der Vereinigten Staaten">Repräsentantenhaus</a> angenommen worden war.<sup id="cite_ref-LOC_22-0" class="reference"><a href="#cite_note-LOC-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Nach einem <a href="Veto" title="Veto">Veto</a> des damaligen <a href="Pr%C3%A4sident_der_Vereinigten_Staaten" title="Präsident der Vereinigten Staaten">amerikanischen Präsidenten</a> <a href="Ronald_Reagan" title="Ronald Reagan">Ronald Reagan</a>, das von beiden <a href="Kongress_der_Vereinigten_Staaten" title="Kongress der Vereinigten Staaten">Kongresskammern</a> überstimmt wurde, trat das Gesetz Anfang Oktober 1986 in Kraft und hatte umfassende <a href="Wirtschaftssanktion" class="mw-redirect" title="Wirtschaftssanktion">Wirtschaftssanktionen</a> in Form von Handels- und Investitionsbeschränkungen zur Folge. Mehr als drei Jahre später verkündete Bothas Nachfolger <a href="Frederik_Willem_de_Klerk" title="Frederik Willem de Klerk">Frederik Willem de Klerk</a> am 2. Februar 1990 vor dem Parlament neben anderen Maßnahmen die Wiederzulassung des ANC und anderer Organisationen sowie die Freilassung von Nelson Mandela.<sup id="cite_ref-deKlerk1990_23-0" class="reference"><a href="#cite_note-deKlerk1990-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Für diese Ansprache, mit der er die damit verbundenen Erwartungen weit übertraf und die Abschaffung der Apartheid einleitete, wird gelegentlich die Bezeichnung <i>De Klerk’s Rubicon</i> oder ebenfalls <i>Rubicon speech</i> verwendet.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Rezeption_und_historische_Einordnung">Rezeption und historische Einordnung</h3></div>
<p>Bothas Rede galt aufgrund ihrer Folgen bereits zur damaligen Zeit als schwerwiegender Fehlschlag und führte insbesondere in der <a href="Wirtschaftszeitung" title="Wirtschaftszeitung">Wirtschaftspresse</a> des Landes zu Rücktrittsforderungen an Botha.<sup id="cite_ref-Orkin1989-S224_24-0" class="reference"><a href="#cite_note-Orkin1989-S224-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> So bezeichnete beispielsweise Stephen Mulholland, Herausgeber des südafrikanischen Wirtschaftsblattes <i><a href="Financial_Mail" title="Financial Mail">Financial Mail</a></i>, Botha den Erinnerungen eines Journalisten zufolge als „verrückt“.<sup id="cite_ref-FM2006_25-0" class="reference"><a href="#cite_note-FM2006-25"><span class="cite-bracket">[</span>25<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Zeitung kritisierte seinen Auftritt unter der Schlagzeile „Leave now“ („Verschwinde jetzt“) scharf und verglich ihn mit dem eines schlechten <a href="Zauberk%C3%BCnstler" title="Zauberkünstler">Zauberkünstlers</a>, der selbst Kindern auf einer Geburtstagsfeier peinlich wäre.<sup id="cite_ref-LBJAS2002_5-3" class="reference"><a href="#cite_note-LBJAS2002-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Darüber hinaus veröffentlichte sie unter der Überschrift „P W Botha: a psychiatrist writes“ eine Analyse von Bothas <a href="Nonverbale_Kommunikation" title="Nonverbale Kommunikation">Körpersprache</a> durch einen <a href="Psychiater" title="Psychiater">Psychiater</a>, welche hinsichtlich seiner Persönlichkeit äußerst kritisch ausfiel und die Androhung rechtlicher Schritte durch Botha zur Folge hatte.<sup id="cite_ref-FM1999_26-0" class="reference"><a href="#cite_note-FM1999-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Auch in der Finanzzeitung <i>Business Day</i> erschien einen Tag nach der Ansprache ein <a href="Leitartikel" title="Leitartikel">Leitartikel</a> mit der Forderung nach Bothas Rücktritt, sofern er nichts besseres als die Rede zu bieten hätte.<sup id="cite_ref-TWQ1986_14-3" class="reference"><a href="#cite_note-TWQ1986-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die beiden wichtigsten Wirtschaftsvereinigungen des Landes, <i>Die Afrikaanse Handelsinstituut</i> und <i>South African Federated Chamber of Industries</i>, brachten in einer gemeinsamen Erklärung ihre Enttäuschung darüber zum Ausdruck, dass Botha in seiner Rede hinsichtlich Reformen und Wiederaufbau des Landes nicht konkreter geworden sei.<sup id="cite_ref-TWQ1986_14-4" class="reference"><a href="#cite_note-TWQ1986-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Der African National Congress kritisierte die Ansprache in einer am folgenden Tag vom damaligen ANC-Präsidenten <a href="Oliver_Tambo" title="Oliver Tambo">Oliver Tambo</a> im Exil in <a href="Lusaka" title="Lusaka">Lusaka</a> verbreiteten Presseerklärung scharf.<sup id="cite_ref-ANC16081985_27-0" class="reference"><a href="#cite_note-ANC16081985-27"><span class="cite-bracket">[</span>27<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Er verurteilte die Machthaber in Südafrika als „Clique von ewiggestrigen Rassisten, engstirnigen Reaktionären und blutrünstigen faschistischen Maulhelden, die niemandem als sich selbst Beachtung schenken würden“, und bezeichnete die Apartheid als „nicht reformierbar“ sowie die <a href="Freiheitscharta" title="Freiheitscharta">Freiheitscharta</a> und die Strategie des ANC als den „einzigen durchführbaren und von der Mehrheit des Volkes akzeptierten Weg“. Nach Einschätzung von Dave Steward, zur damaligen Zeit ein hochrangiger Mitarbeiter des südafrikanischen Außenministeriums und später Berater von Frederik Willem de Klerk, war die Ansprache durch einen absoluten Mangel an Verständnis für zeitgemäße <a href="Politolinguistik" title="Politolinguistik">politische Kommunikation</a> gekennzeichnet.<sup id="cite_ref-Giliomee2008-S36_28-0" class="reference"><a href="#cite_note-Giliomee2008-S36-28"><span class="cite-bracket">[</span>28<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Botha, dessen Gesicht die Fernsehbilder dominierte und dessen Auftritt deshalb einschüchternd wirkte<sup id="cite_ref-Giliomee2008-S35_4-1" class="reference"><a href="#cite_note-Giliomee2008-S35-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> sowie als trotzig und teilweise aggressiv empfunden wurde,<sup id="cite_ref-NYT160885_3-1" class="reference"><a href="#cite_note-NYT160885-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> verkannte mit der an seinen Parteimitgliedern orientierten Wortwahl und inhaltlichen Ausrichtung die Bedeutung seiner Ansprache für die gesamte südafrikanische Gesellschaft und für die Weltöffentlichkeit. Laut Aussage von <a href="Chester_Crocker" title="Chester Crocker">Chester Crocker</a>, <a href="Assistant_Secretary_of_State_for_African_Affairs" title="Assistant Secretary of State for African Affairs">Assistenzsekretär für afrikanische Angelegenheiten</a> im <a href="Au%C3%9Fenministerium_der_Vereinigten_Staaten" title="Außenministerium der Vereinigten Staaten">amerikanischen Außenministerium</a> während der Amtszeit von Präsident <a href="Ronald_Reagan" title="Ronald Reagan">Ronald Reagan</a> und verantwortlich für dessen Politik gegenüber Südafrika, war Botha „in den Rubikon gefallen, anstatt ihn zu überqueren“.<sup id="cite_ref-JD1997-S105_29-0" class="reference"><a href="#cite_note-JD1997-S105-29"><span class="cite-bracket">[</span>29<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der südafrikanische Außenminister <a href="Pik_Botha" title="Pik Botha">Roelof Frederik Botha</a> nannte die Ansprache vor Medienvertretern eine Rede, mit der er sicherlich leben könne, und gab an, dass er der Ansicht von Präsident Botha zustimme, der sie als „geschichtsträchtiges Ereignis“ betrachtete.<sup id="cite_ref-Giliomee2008-S36_28-1" class="reference"><a href="#cite_note-Giliomee2008-S36-28"><span class="cite-bracket">[</span>28<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In späteren Erinnerungen beschrieb er diese <a href="Pressekonferenz" title="Pressekonferenz">Pressekonferenz</a> jedoch als „einen der schwierigsten Momente“ seines Lebens. Vor der <a href="Wahrheits-_und_Vers%C3%B6hnungskommission" title="Wahrheits- und Versöhnungskommission">Wahrheits- und Versöhnungskommission</a> sagte er am 14. Oktober 1997 aus, dass er den Teil mit der Rubikon-Metapher und einigen von Präsident Botha später nicht erwähnten Reformzusagen verfasst hatte, und beschrieb den Effekt der Rede auf die internationale Gemeinschaft wie auch auf viele Südafrikaner als „einen Eimer voll kaltem Wasser ins Gesicht“.<sup id="cite_ref-ABE_30-0" class="reference"><a href="#cite_note-ABE-30"><span class="cite-bracket">[</span>30<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Frederik Willem de Klerk, der auf den Tag genau vier Jahre nach der Rede Nachfolger von Botha als südafrikanischer Präsident wurde, bezeichnete die Ansprache während seiner Aussage vor der Kommission im August 1998 als „desaströs“.<sup id="cite_ref-deKlerk1998_31-0" class="reference"><a href="#cite_note-deKlerk1998-31"><span class="cite-bracket">[</span>31<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Nach Ansicht von <a href="Robin_Renwick%2C_Baron_Renwick_of_Clifton" title="Robin Renwick, Baron Renwick of Clifton">Robin Renwick</a>, dem späteren <a href="Vereinigtes_K%C3%B6nigreich" title="Vereinigtes Königreich">britischen</a> <a href="Hochkommissar_(Commonwealth)" title="Hochkommissar (Commonwealth)">Hochkommissar</a> in Südafrika, markierte die Rede den Tag, an dem die Apartheid-Regierung endgültig ihre Glaubwürdigkeit sowie die politische, wirtschaftliche und diplomatische Handlungsfähigkeit verlor.<sup id="cite_ref-Giliomee2008-S38-RR_32-0" class="reference"><a href="#cite_note-Giliomee2008-S38-RR-32"><span class="cite-bracket">[</span>32<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In ähnlicher Weise nannte der südafrikanische Politikwissenschaftler <a href="Hermann_Giliomee" title="Hermann Giliomee">Hermann Giliomee</a> die Ansprache „einen Wendepunkt, an dem die weißen Machthaber des Landes an der Wende scheiterten“.<sup id="cite_ref-Giliomee2008-S2_1-2" class="reference"><a href="#cite_note-Giliomee2008-S2-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Rede war darüber hinaus in persönlicher Hinsicht eines der prägendsten Ereignisse von Bothas Karriere, da sie die wichtigste Krise seiner Präsidentschaft auslöste und den Anfang seines politischen Rückzugs bedeutete.<sup id="cite_ref-Waldmeir1998-S54_10-1" class="reference"><a href="#cite_note-Waldmeir1998-S54-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der Journalist David Beresford bezeichnete die Rede in der britischen Tageszeitung <i><a href="The_Guardian" title="The Guardian">The Guardian</a></i> in einem Nachruf nach Bothas Tod dementsprechend als dessen „größten Fehltritt“.<sup id="cite_ref-Guardian2006_33-0" class="reference"><a href="#cite_note-Guardian2006-33"><span class="cite-bracket">[</span>33<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Aufgrund der Rezeption und der Auswirkungen der Rede blieb in der Folgezeit nahezu unbeachtet, dass Botha im August und im September 1985 auf weiteren Kongressen der NP in den anderen drei Provinzen des Landes deutlich weiterreichende Reformen ankündigte.<sup id="cite_ref-Giliomee2008-S24_34-0" class="reference"><a href="#cite_note-Giliomee2008-S24-34"><span class="cite-bracket">[</span>34<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> So gab er auf der Parteiversammlung in der <a href="Kapprovinz" title="Kapprovinz">Kapprovinz</a> bekannt, dass alle gesellschaftlichen Gruppierungen und Gemeinschaften des Landes eine angemessene politische Repräsentation bis zur höchsten Regierungsebene erhalten sollten. Darüber hinaus lehnte er Apartheid ab, sofern dies die Dominanz einer Gruppe über einer anderen, den Ausschluss einer Gruppe von der politischen Willensbildung sowie Diskriminierung auf der Basis rassistischer Prinzipien bedeuten würde. Der Vorschlag einer Beteiligung der schwarzen Bevölkerungsmehrheit an der Macht war nach Ansicht von Jan Christiaan Heunis der wichtigste unter den Punkten gewesen, deren Fehlen in der Rubikon-Rede zu ihrer Rezeption beigetragen hatten. Warum Botha seine Ankündigungen, mit denen er in ihrer Gesamtaussage eine deutliche Neuorientierung der Regierungspolitik in Aussicht stellte,<sup id="cite_ref-Giliomee2008-S38_16-2" class="reference"><a href="#cite_note-Giliomee2008-S38-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> über mehrere Ansprachen verteilte, und ob hier möglicherweise taktische oder parteipolitische Erwägungen eine Rolle spielten, ist nicht bekannt.<sup id="cite_ref-Giliomee2008-S24_34-1" class="reference"><a href="#cite_note-Giliomee2008-S24-34"><span class="cite-bracket">[</span>34<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die Bezeichnung der Ansprache als „Rubikon-Rede“ (englisch <i>Rubicon speech</i>) fand bereits wenige Jahre später und damit noch vor dem Ende der Apartheid Eingang in den politischen Sprachgebrauch in Südafrika.<sup id="cite_ref-GW1988_35-0" class="reference"><a href="#cite_note-GW1988-35"><span class="cite-bracket">[</span>35<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Formulierungen wie beispielsweise „Zurückweichen von den Ufern des Rubikon“ oder „den Rubikon überschreiten“ sind im Kontext der politischen <a href="Geschichte_S%C3%BCdafrikas" title="Geschichte Südafrikas">Geschichte des Landes</a> zu einem Synonym für den individuellen und kollektiven Umgang mit dem Apartheidsystem und dessen Abschaffung geworden. So nehmen beispielsweise die Titel der <a href="Dokumentarfilm" title="Dokumentarfilm">Dokumentarfilme</a> <i>Across the Rubicon</i> (1987)<sup id="cite_ref-Film1987_36-0" class="reference"><a href="#cite_note-Film1987-36"><span class="cite-bracket">[</span>36<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und <i>Have You Heard From Johannesburg? The Other Side Of The Rubicon</i> (2008),<sup id="cite_ref-Film2008_37-0" class="reference"><a href="#cite_note-Film2008-37"><span class="cite-bracket">[</span>37<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> die sich mit der Apartheid beschäftigen, Bezug auf diese Metapher. In dem 2007 erschienenen Spielfilm <i><a href="Goodbye_Bafana" title="Goodbye Bafana">Goodbye Bafana</a></i>, dessen Handlung basierend auf den <a href="Memoiren" title="Memoiren">Memoiren</a> des Gefängnisaufsehers James Gregory dessen Verhältnis zu Nelson Mandela thematisiert, ist in einer Szene ein kurzer Ausschnitt aus einer Fernsehübertragung der Rubikon-Rede zu sehen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-Giliomee2008-S2-1"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Giliomee2008-S2_1-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Giliomee2008-S2_1-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Giliomee2008-S2_1-2">c</a></sup></span> <span class="reference-text"><a href="Hermann_Giliomee" title="Hermann Giliomee">Hermann Giliomee</a> in: <i>New Contree. A Journal of Historical and Human Sciences for Southern Africa.</i> 55/2008, S. 2</span>
</li>
<li id="cite_note-MGO2006-2"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-MGO2006_2-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-MGO2006_2-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Dries Van Heerden: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.mg.co.za/article/2006-11-02-how-history-will-treat-pw-botha">How history will treat PW Botha</a>.</i> In: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.mg.co.za">Mail & Guardian online</a>.</i> Artikel vom 2. November 2006</span>
</li>
<li id="cite_note-NYT160885-3"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-NYT160885_3-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-NYT160885_3-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Alan Cowell: <i>Botha rules out wide concessions to black demands.</i> In: <i><a href="The_New_York_Times" title="The New York Times">The New York Times</a>.</i> Ausgabe vom 16. August 1985, S. 1</span>
</li>
<li id="cite_note-Giliomee2008-S35-4"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Giliomee2008-S35_4-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Giliomee2008-S35_4-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text"><a href="Hermann_Giliomee" title="Hermann Giliomee">Hermann Giliomee</a> in: <i>New Contree. A Journal of Historical and Human Sciences for Southern Africa.</i> 55/2008, S. 35</span>
</li>
<li id="cite_note-LBJAS2002-5"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-LBJAS2002_5-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-LBJAS2002_5-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-LBJAS2002_5-2">c</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-LBJAS2002_5-3">d</a></sup></span> <span class="reference-text">Leo Barnard, Jan-Ad Stemmet in: <i>Journal for Contemporary History.</i> 27(1)/2002, S. 119–135</span>
</li>
<li id="cite_note-Manuskript-S17-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Manuskript-S17_6-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Siehe Manuskript der Rede unter <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.politicsweb.co.za/politicsweb/action/media/downloadFile?media_fileid=1065">Text of PW Botha’s Rubicon Speech August 15 1985</a>, S. 17</span>
</li>
<li id="cite_note-Manuskript-S19-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Manuskript-S19_7-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Siehe Manuskript der Rede unter <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.politicsweb.co.za/politicsweb/action/media/downloadFile?media_fileid=1065">Text of PW Botha’s Rubicon Speech August 15 1985</a>, S. 19</span>
</li>
<li id="cite_note-Manuskript-S20-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Manuskript-S20_8-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Siehe Manuskript der Rede unter <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.politicsweb.co.za/politicsweb/action/media/downloadFile?media_fileid=1065">Text of PW Botha’s Rubicon Speech August 15 1985</a>, S. 20</span>
</li>
<li id="cite_note-Waldmeir1998-S55-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Waldmeir1998-S55_9-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Patti Waldmeir, New Brunswick 1998, S. 55</span>
</li>
<li id="cite_note-Waldmeir1998-S54-10"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Waldmeir1998-S54_10-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Waldmeir1998-S54_10-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Patti Waldmeir, New Brunswick 1998, S. 54</span>
</li>
<li id="cite_note-Giliomee2008-S32-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Giliomee2008-S32_11-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Hermann_Giliomee" title="Hermann Giliomee">Hermann Giliomee</a> in: <i>New Contree. A Journal of Historical and Human Sciences for Southern Africa.</i> 55/2008, S. 32</span>
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<li id="cite_note-Terreblanche2006-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Terreblanche2006_12-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Christelle Terreblanche: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.sundaytribune.co.za/index.php?fArticleId=3521392">Missing PW documents mystery</a></i>. In: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.sundaytribune.co.za/">Sunday Tribune</a>.</i> Ausgabe vom 5. November 2006, S. 5</span>
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</style><span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=http%3A%2F%2Fthomas.loc.gov%2Fcgi-bin%2Fbdquery%2Fz%3Fd099%3AH.R.4868%3A">Originals</a></span> vom 18. Oktober 2013 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) <small class="archiv-bot"><span class="wp_boppel noviewer" aria-hidden="true" role="presentation"><span typeof="mw:File"><span title="i"></span></span></span> <b>Info:</b> Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</small><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://IABotmemento.invalid/http://thomas.loc.gov/cgi-bin/bdquery/z?d099:H.R.4868:">@1</a></span><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://thomas.loc.gov/cgi-bin/bdquery/z?d099:H.R.4868:">@2</a></span><span style="display:none">Vorlage:Webachiv/IABot/thomas.loc.gov</span> Abgerufen am 3. März 2009</span>
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<li id="cite_note-deKlerk1990-23"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-deKlerk1990_23-0">↑</a></span> <span class="reference-text"> <a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20060924084419/http://www.fwdklerk.org.za/download_archive/90_02_02_Parliament_A_PDF.pdf">Address by the State president Mr FW De Klerk, DMS, at the opening of the second session of the ninth parliament of the Republic of South Africa</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 24. September 2006 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) Abgerufen am 5. März 2009</span>
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<li id="cite_note-Orkin1989-S224-24"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Orkin1989-S224_24-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Mark Orkin: <i>Sanctions Against Apartheid.</i> New Africa Books, Kapstadt 1989, ISBN 0-86486-091-9, S. 224</span>
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<li id="cite_note-FM2006-25"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-FM2006_25-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Peter Wilhelm: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20090311041301/http://secure.financialmail.co.za/06/1110/features/ifeat.htm">Obituary: <i>P W Botha 1916–2006. A peculiar man</i></a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 11. März 2009 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>). In: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20090227062346/http://secure.financialmail.co.za/"><i>Financial Mail</i></a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 27. Februar 2009 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>). Nachruf vom 10. November 2006</span>
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<li id="cite_note-FM1999-26"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-FM1999_26-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><i><a rel="nofollow" class="external text" href="http://secure.financialmail.co.za/report/fm40/dfm40.htm">Questions & Answers. Too Rough for a Sophisticated Publication</a><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://IABotdeadurl.invalid/http://secure.financialmail.co.za/report/fm40/dfm40.htm">@1</a></span><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://secure.financialmail.co.za/report/fm40/dfm40.htm">@2</a></span><span style="display:none">Vorlage:Toter Link/secure.financialmail.co.za</span> <small>(Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Dezember 2018. <a rel="nofollow" class="external text" href="http://timetravel.mementoweb.org/list/2010/http://secure.financialmail.co.za/report/fm40/dfm40.htm">Suche in Webarchiven</a>)</small> <small class="archiv-bot"><span class="wp_boppel noviewer" aria-hidden="true" role="presentation"><span typeof="mw:File"><span title="i"></span></span></span> <b>Info:</b> Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</small>.</i> In: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20090227062346/http://secure.financialmail.co.za/"><i>Financial Mail</i></a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 27. Februar 2009 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>). Interview mit Stephen Mulholland vom 5. November 1999</span>
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<li id="cite_note-ANC16081985-27"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-ANC16081985_27-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20090412044749/http://www.anc.org.za/ancdocs/pr/1980s/pr850816.html">Response to PW Botha’s 'Rubicon' Speech</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 12. April 2009 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) Pressemitteilung des ANC vom 16. August 1985 (englisch)</span>
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<li id="cite_note-Giliomee2008-S36-28"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Giliomee2008-S36_28-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Giliomee2008-S36_28-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text"><a href="Hermann_Giliomee" title="Hermann Giliomee">Hermann Giliomee</a> in: <i>New Contree. A Journal of Historical and Human Sciences for Southern Africa.</i> 55/2008, S. 36</span>
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<li id="cite_note-JD1997-S105-29"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-JD1997-S105_29-0">↑</a></span> <span class="reference-text">John Dumbrell: <i>American Foreign Policy: Carter to Clinton.</i> Reihe: <i>American History in Depth.</i> Palgrave Macmillan, Basingstoke 1997, ISBN 0-31-216395-9, S. 105</span>
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<li id="cite_note-ABE-30"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-ABE_30-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Alistair Boddy-Evans: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20110716090924/http://africanhistory.about.com/od/biography/a/BioPWBotha_3.htm">Biography of PW Botha, Apartheid Era President. Part 3</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> des <span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=http%3A%2F%2Fafricanhistory.about.com%2Fod%2Fbiography%2Fa%2FBioPWBotha_3.htm">Originals</a></span> vom 16. Juli 2011 im </i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a><i>) <small class="archiv-bot"><span class="wp_boppel noviewer" aria-hidden="true" role="presentation"><span typeof="mw:File"><span title="i"></span></span></span> <b>Info:</b> Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</small><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://IABotmemento.invalid/http://africanhistory.about.com/od/biography/a/BioPWBotha_3.htm">@1</a></span><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://africanhistory.about.com/od/biography/a/BioPWBotha_3.htm">@2</a></span><span style="display:none">Vorlage:Webachiv/IABot/africanhistory.about.com</span>.</i> In: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20110223105218/http://www.about.com/">About.com</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> des <span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=http%3A%2F%2Fwww.about.com%2F">Originals</a></span> vom 23. Februar 2011 im </i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a><i>) <small class="archiv-bot"><span class="wp_boppel noviewer" aria-hidden="true" role="presentation"><span typeof="mw:File"><span title="i"></span></span></span> <b>Info:</b> Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</small><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://IABotmemento.invalid/http://www.about.com/">@1</a></span><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.about.com/">@2</a></span><span style="display:none">Vorlage:Webachiv/IABot/www.about.com</span>.</i> Artikel abgerufen am 3. März 2009</span>
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<li id="cite_note-deKlerk1998-31"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-deKlerk1998_31-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Wahrheits-_und_Vers%C3%B6hnungskommission" title="Wahrheits- und Versöhnungskommission">Wahrheits- und Versöhnungskommission</a>: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.doj.gov.za/trc/media/1998/9808/s980825b.htm">De Klerk says he was unaware of poison allegations before TRC</a>.</i> Pressemitteilung vom 25. August 1998</span>
</li>
<li id="cite_note-Giliomee2008-S38-RR-32"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Giliomee2008-S38-RR_32-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Hermann_Giliomee" title="Hermann Giliomee">Hermann Giliomee</a> in: <i>New Contree. A Journal of Historical and Human Sciences for Southern Africa.</i> 55/2008, S. 36; Verweis des Autors auf Robin Renwick: <i>Unconventional Diplomacy in Southern Africa.</i> Macmillan, London 1997, S. 110</span>
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<li id="cite_note-Guardian2006-33"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Guardian2006_33-0">↑</a></span> <span class="reference-text">David Beresford: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.theguardian.com/world/2006/nov/01/southafrica.davidberesford">'Great crocodile' of apartheid dies at 90</a> In: </i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.theguardian.com/international">The Guardian</a> Ausgabe vom 1. November 2006, S. 18</span>
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<li id="cite_note-Giliomee2008-S24-34"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Giliomee2008-S24_34-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Giliomee2008-S24_34-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text"><a href="Hermann_Giliomee" title="Hermann Giliomee">Hermann Giliomee</a> in: <i>New Contree. A Journal of Historical and Human Sciences for Southern Africa.</i> 55/2008, S. 24</span>
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<li id="cite_note-GW1988-35"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-GW1988_35-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Rubicon speech.</i> In: Gwyneth Williams, Brian Hackland: <i>The Dictionary of Contemporary Politics of Southern Africa.</i> Routledge, London 1988, ISBN 0-415-00245-1, S. 226</span>
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<li id="cite_note-Film1987-36"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Film1987_36-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Internet_Movie_Database" class="mw-redirect" title="Internet Movie Database">Internet Movie Database</a>: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.imdb.com/title/tt0309247/">Across the Rubicon (1987)</a> Abgerufen am 6. März 2009</span>
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<li id="cite_note-Film2008-37"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Film2008_37-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Internet_Movie_Database" class="mw-redirect" title="Internet Movie Database">Internet Movie Database</a>: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.imdb.com/title/tt0972816/">Have You Heard from Johannesburg?: The Other Side of the Rubicon (2008)</a> Abgerufen am 6. März 2009</span>
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</ol>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li><a href="Hermann_Giliomee" title="Hermann Giliomee">Hermann Giliomee</a>: <i>Great Expectations: Pres. PW Botha’s Rubicon Speech of 1985.</i> In: <i>New Contree. A Journal of Historical and Human Sciences for Southern Africa.</i> 55/2008. Department of History of the North-West University, S. 1–40, <span class="-print"><a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a> <span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%220379-9867%22&key=cql">0379-9867</a></span></span>.</li>
<li>Leo Barnard, Jan-Ad Stemmet: <i>PW Botha’s Rubicon Speech of 15 August 1985: A River too Wide and a Bridge too Far.</i> In: <i>Journal for Contemporary History.</i> 27(1)/2002. Department of History of the University of the Free State, S. 119–135, <span class="-print"><a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a> <span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%220258-2422%22&key=cql">0258-2422</a></span></span>.</li>
<li><i>P. W. Botha responds: Don't push us to far.</i> In: Thomas A. Moriarty: <i>Finding the Words: A rhetorical History of South Africa's Transition from Apartheid to Democracy.</i> Greenwood Publishing Group, Westport 2003, ISBN 1-56-750668-2, S. 18–23.</li>
<li><i>To the Rubicon, and Beyond.</i> In: Patti Waldmeir: <i>Anatomy of a Miracle: The End of Apartheid and the Birth of the New South Africa.</i> Rutgers University Press, New Brunswick 1998, ISBN 0-8135-2582-9, S. 39–57.</li>
<li>John Barratt: <i>Reaction to Rubicon.</i> In: <i>South Africa’s Foreign Policy: The Search for Status and Security, 1945–1988.</i> Reihe: <i>Cambridge Studies in International Relations.</i> Band 11. Cambridge University Press, Cambridge 1990, ISBN 0-521-38876-7, S. 320–326.</li>
<li><i>Rubicon speech.</i> In: Gwyneth Williams, Brian Hackland: <i>The Dictionary of Contemporary Politics of Southern Africa.</i> Routledge, London 1988, ISBN 0-415-00245-1, S. 226.</li>
<li>Albrecht Hagemann: <i>Kleine Geschichte Südafrikas.</i> C.H. Beck, München 2001, ISBN 3-406-45949-8, S. 93–95.</li>
<li><i>Von Botha zu De Klerk – die Zäsur von 1989.</i> In: Stephan Kaussen: <i>Von der Apartheid zur Demokratie. Die politische Transformation Südafrikas.</i> Westdeutscher Verlag, Wiesbaden 2003, ISBN 3-531-14112-0, S. 118–123.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<ul><li><a href="Hermann_Giliomee" title="Hermann Giliomee">Hermann Giliomee</a>: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.politicsweb.co.za/politicsweb/view/politicsweb/en/page71619?oid=100899&sn=Detail">The Rubicon revisited</a>.</i> In: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.politicsweb.co.za">politicsweb</a>.</i> Artikel vom 20. August 2008 (englisch)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.politicsweb.co.za/politicsweb/action/media/downloadFile?media_fileid=1065">Text of PW Botha’s Rubicon Speech August 15 1985</a> Text der Rede (englisch, PDF, ca. 1,5 MB)</li></ul>
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